Tagungsbeitrag zum 21. Dorfsymposium des Interdisziplinären Arbeitskreises Dorfentwicklung (in Kooperation mit der Wüstenrot-Stiftung) am 11. Juni 2018

Verehrte Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

„Alltag eines Pfarrers auf dem Land“ - das mir gestellte Thema klingt in meinen Ohren eher lyrisch, vielleicht auch ein bisschen hausbacken. Ich hatte meinem Freund Henning Bombeck dann vorgeschlagen, es etwas spezifischer zu formulieren, etwa: „Kirche auf dem Land - wo bleibt sie? Am Beispiel der Pfarrgemeindehaus- und Stellenplanung im Kirchenkreis Mecklenburg.“ Aber wenn ich richtig verstanden habe, geht es Ihnen hier nicht um eine Draufsicht, sondern um die subjektive Wahrnehmung von jemandem, der zugleich Betroffener und Akteur ist. Meine Betroffenheit und meine Subjektivität will ich denn auch gerne einbringen, und zwar in drei Schritten:

In einem ersten Schritt möchte ich Sie mit meinen Fragezeichen konfrontieren. Denn zur Konfrontation fordert das übergreifende Thema Strukturwandel ja geradezu heraus. Dann möchte ich in einem zweiten Schritt mit Ihnen gemeinsam in die Retrospektive gehen. Denn Betroffenheit ist ja immer auch durch biografische Erfahrungen geprägt. In einem dritten Schritt möchte ich Sie zu mir in die Ostseekirche einladen, dort bekommen Sie exemplarisch ein paar Impressionen aus meinem Alltag.

Erster Schritt: Meine Fragezeichen

Ich erlebe gerade große Veränderungen in der Welt und natürlich auch in der Kirche. Ich möchte diese Veränderungen nicht ertragen, sondern viel lieber mit anderen gemeinsam gestalten. Und ich glaube, dass mit jedem Verlust immer auch ein Gewinn verbunden sein kann.

Als Regionalpastor von Bad Doberan trage ich Mitverantwortung für das Gelingen von Veränderung im Kleinen. In meiner Heimatgemeinde Steffenshagen-Retschow haben wir schon vor Jahren gute Erfahrungen damit gemacht: Ohne Druck von außen haben sich die beiden Gemeinden vereinigt. Die Pfarrhäuser haben wir veräußert und den Erlös in die Kirche gesteckt. Für die Umgestaltung erhielten wir bundesweit den 1. Preis der Stiftung KiBa für Nutzungserweiterung. Erst letztes Jahr erschien eine Masterarbeit zum Thema, die ich begleiten durfte. Sie zeigt, wie hilfreich es sein kann, auf die Eigeninitiative der Betroffenen zu setzen.

Die Herausforderungen, die der Strukturwandel für die Kirchen mit sich bringt, sind von der Nordkirche und ihren Kirchenkreisen erkannt worden. Dabei sind es in meiner Wahrnehmung eher die kirchenleitenden Ebenen, von denen Initiativen ausgehen, den Wandel tatsächlich zu gestalten. An der Basis jedoch, und ich sehe das auch bei mir selbst, überwiegen hingegen die Beharrungskräfte (Physiker sprechen, glaube ich, von „Trägheit“). Gerade in meinem Kirchenkreis erlebe ich nicht selten ein Denken in Oben und Unten: "Die da oben sehen uns gar nicht; die sehen nur sich und ihre Vorgaben; die wollen uns die Pastorenstelle oder das Gemeindehaus wegnehmen." Ich glaube, ein solches Denken beruht auf zwei Voraussetzungen:

1. Die Maßnahmen, die von der Kirchenleitung ergriffen werden, sind nicht Antwort auf, sondern Ursache für Strukturschwachheit. Als Südeuropäer würde man vielleicht sagen: „Die sparen uns kaputt.“ 2. Nicht die Gemeinde vor Ort ist verantwortlich für die Unterhaltung ihrer Gebäude und die Finanzierung ihrer Schulden, sondern natürlich der Kirchenkreis.

Im Grunde steckt dahinter eine Idee, die mir ebenso sympathisch wie gefährlich erscheint: Die Veränderungen, die wir gerade erleben, sind nicht notwendig, sondern Menschen gemacht. Das bedeutet im Umkehrschluss: Als Menschen können wir uns dem auch verweigern. Die Welt bräuchte sich nicht zu verändern, wenn wir es nicht wollten. Wir könnten auch alles beim Alten belassen. Denn bisher ging es ja auch. Und Geld war ja auch immer da.

Wo wir schon mal beim Thema sind: Sparzwänge oder knapper werdende Mittel sind zumindest in meinem Kirchenkreis noch kein Thema. In der Strukturdebatte geht es nicht um die Frage „Wo können wir was einsparen?“, sondern „Wie können wir das Geld so einsetzen, dass wir unserem Auftrag an den Menschen langfristig gerecht werden?“ Und da, würde ich sagen, haben wir noch reichlich Luft nach oben. Denn bezogen auf seine Mitgliederzahl, hat der Kirchenkreis Mecklenburg das Zehnfache an Baulasten im Vergleich zur Nordkirche. Dass ich als Dorfpastor mit 700 Seelen Anspruch auf eine volle Stelle habe, kann nur funktionieren, weil Kolleginnen in Hamburg mit 2.000 Mitgliedern das durch ihre Arbeit mitfinanzieren. Gerecht finde ich das nicht, und effizient ist es ja wahrscheinlich auch nicht.

Selbst innerhalb des Kirchenkreises wird der Personalschlüssel zugunsten nahezu unbesiedelter Gebiete noch einmal gespreizt: Bei unter 50 Einwohnern pro Quadratkilometer - und das gibt es im Nordosten Deutschlands! - gibt es 50% mehr Personal als in den Städten. Ich brauche dann nur 500 statt 750 Kirchenmitglieder für eine Stelle. Etwas provokativ könnte ich fragen: Machen mir die 500 Dorfbewohner mehr Arbeit als 750 Städter? Zumal zu den 750 noch bis zu 15.000 weitere Stadtteilbewohner ohne Kirchenzugehörigkeit hinzukommen (bei einer Kirchenmitgliedschaft in der Platte von 5%), während es (bei 20% im ländlichen Raum) gerade mal 2.500 sind, die ich als Dorfpastor zusätzlich im Blick haben müsste. Warum diese Ungleichbehandlung von Stadt und Land?

Das Hauptargument ist die schiere Größe der Fläche und die damit verbundene Länge der Wege. Der Anspruch einer flächendeckenden Versorgung ohne Abstriche auf höchstem Niveau erscheint in Mecklenburg als geradezu unantastbar. Vielleicht ist es das Erbe einer feudalen Gesellschaft, die sich mehr an Flächen als an Menschen orientiert.

Zumindest auf zwei ideologische Fallen möchte ich aufmerksam machen: Die erste lautet: „Die Kirche muss möglichst nah am Menschen sein.“ Richtig. Nun ziehen die Menschen aber in die Städte. Und wir ziehen Personal aus den Städten ab und gehen dorthin, wo die Menschen wegziehen. Warum? Weil uns die tendenziell älteren Dorfbewohner mit ihrem traditionellen Kirchenverständnis weniger Mühe machen?

Die andere ideologische Falle heißt „Solidarität“. Auf den ersten Blick stärken wir kleinste Dorfgemeinden, wenn wir ihnen sagen, ihr braucht nur 500 Mitglieder zum Überleben. Tatsächlich erweisen wir ihnen damit aber einen Bärendienst. Denn mein Kollege in so einer abgehängten Kleinstgemeinde findet unter den 500 überwiegend älteren und bildungsferneren Menschen ja kaum genügend kompetente Mitstreiterinnen für die Gemeindeleitung, Kirchenmusik, Arbeit mit Kindern, Bauaufgaben und so weiter. Und das kann frustrieren. Ich habe solche Gemeinden besucht.

Nicht die Wege halte ich für das Problem – wir leben im digitalen Zeitalter und ein Bischof hat auch lange Wege in einem größeren Gebiet zurückzulegen. Nicht die Wege, aber schon die vielen Baulasten und Friedhöfe können einem zu schaffen machen: Kirchen, die bespielt werden, obwohl fast keiner hingeht. Friedhöfe, die so klein sind, dass sie sich nicht selbst tragen. Und ständig droht irgendein Ast herunter zu stürzen oder ein Dachziegel, und ich frage mich dann: „Dazu hast du Theologie studiert?“

Zweiter Schritt: Retrospektive

„Kirche im Dorf“ - das Grundthema unserer Tagung ist mir im Grunde fremd. Ich war 19, als ich mich taufen ließ, und die ersten 30 Jahre meines Lebens - das ist auch jetzt immer noch mehr als die Hälfte - habe ich in Berlin verbracht. Hatte also weder mit Kirche noch mit Dorf zu tun. Ich erinnere mich an einen Aufsatz, den wir in der Schule schreiben sollten: „So stelle ich mir das Leben in 30 Jahren vor.“ Für uns heutige also das Leben vor 10 Jahren. Da schrieb ein Mädchen einen Satz, der mir damals so nah ging, dass ich ihn bis heute nicht vergessen habe und jetzt wohl auch nicht mehr vergessen werde: „Und an der Ecke“, schrieb sie, „wo früher noch die Kirche stand, steht jetzt ein Hochhaus.“ Ein kalter Schauer ging mir über den Rücken. Ich mochte die Kirche. Sie lag an meinem Schulweg. Ihre Glocken sagten mir abends, dass es Zeit war nach Hause zu gehen. Diese Kirche war Teil meiner Kindheit, auch wenn ich sie nie besucht habe. Das Bild, das meine Mitschülerin von der Zukunft hatte, blieb zumindest für den Bezirk Pankow, wo wir aufgewachsen waren, Fiktion. Bei einem Vietnam-Aufenthalt zum Thema Religionsfreiheit vor drei Jahren habe ich noch einmal eindrücklich vor Augen geführt bekommen, wie es aussehen kann, wenn so eine Fiktion in Realität umgesetzt wird.

Als Jugendlicher habe ich Ost Berliner Kirchen gezielt aufgesucht. Aber nicht zum Gebet, sondern mal war es ein Punk Konzert in der Sophienkirche, ein andermal eine Mahnwache für inhaftierte Regimekritiker in der Zionskirche. Als ich 1988 selbst zum politisch verfolgten Schüler wurde, veranstalteten die Evangelischen Kirchen in der DDR einen Aktionstag für uns. Allein in die Lichtenberger Erlöserkirche strömten weit über 1.000 Menschen – das war immer noch ein Jahr vor dem Zusammenbruch. Nie vergessen werde ich den Polizeikessel um die Gethsemanekirche ein Jahr später. Es war der 7. Oktober 1989, der 40. Jahrestag der DDR-Staatsgründung, Michail Gorbatschow hatte Ost Berlin gerade mit mahnenden Worten verlassen, als die Polizei gnadenlos auf Menschen einprügelte, die nichts als brennende Kerzen in ihren Händen hielten. So habe ich die Kirche kennengelernt, als Raum der Geborgenheit und der Freiheit für Menschen, die miteinander nachdenken, diskutieren, mitunter auch streiten, dann aber auch wieder gemeinsam singen, beten, Kerzen anzünden.

Für mich war das attraktiv. Umso glücklicher war ich, als ich zu einer Aufnahmeprüfung an das Kirchliche Oberseminar in Potsdam Hermannswerder – ein Evangelisches Gymnasium, das nicht so heißen durfte – eingeladen wurde. Es war vor allem die weltoffene, tolerante Seite des Christentums, die mich ansprach, eine für mich neue Kultur des Umgangs und der Auseinandersetzung. Und ich habe tatsächlich Solidarität erlebt: Obwohl ich selbst nicht dazugehörte, sahen Christen meine Not und standen für mich ein. Und zwar ohne zu erwarten, dass ich einer von ihnen werden würde.

Dritter Schritt: Impressionen aus der Ostseekirche

Mit meiner Geschichte war mir die politische Dimension des Religiösen von Anfang an vertraut. Und ich weiß, wie es ist, nicht dazu zu gehören. Vielleicht habe ich als Geistlicher auch deshalb einen besonderen Zugang zu Menschen ohne Religion oder solchen, die ihre Religion selbst gewählt haben. Selbstverständlich gehe ich als Seelsorger im Flüchtlingsheim ein und aus, und das nicht erst seit die Themen Flucht und Migration in der Öffentlichkeit strapaziert werden. Daraus entwickelte sich ein Dialog, der zu interkulturellen Festen mit der Bevölkerung, zur Teilnahme von Muslimen am Konfirmandenunterricht und zu einem interreligiösen Filmprojekt führte, dessen Hauptdarstellerin mit einem Stipendium der Hertie Stiftung für hervorragende Integration ausgezeichnet wurde. Es entstanden Kontakte zur Hamburger Schura, die bis heute gepflegt werden: Für jeden Konfirmandenjahrgang organisiere ich eine mehrtägige Begegnung mit Muslimen, einschließlich Teilnahme am Freitagsgebet in der Imam Ali Moschee, Besuch einer Qur'an Schule in St. Georg und Treffen mit dem Dialogbeauftragten, der seinerseits mit einer Delegation an der Einweihung unseres Gemeindezentrums teilnahm. Außerdem laden wir uns gegenseitig zu Vortrags- und Diskussionsabenden über unsere jeweilige Religion ein. Verfolgten bieten wir, soweit es uns möglich ist, Schutz in unserer Kirche und tun, was wir können, damit die Betroffenen ein faires Verfahren bekommen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte führen wir in Friedensgebeten, Gedenkgottesdiensten und Zeitzeugencafés. Gemeinsam mit Schülern der Rostocker Nordlichtschule trugen unsere Konfirmanden zur Aufarbeitung eines Kriegsverbrechens bei: Namen und Geschichte von drei Besatzungsmitgliedern eines Bombers, die 1944 in Steffenshagen ermordet wurden, haben wir rekonstruiert und ihnen vor der Kirche ein Denkmal gesetzt, das in einem Gottesdienst mit der Schule und Vertretern der US Regierung eingeweiht wurde.

Zum regelmäßigen Programm des Konfirmandenunterrichts gehört ein mehrtägiger Aufenthalt in Berlin mit Besuch des Parlaments und je nach Verfügbarkeit auch eines Parlamentariers, der Mauergedenkstätte Bernauer Straße mit der Versöhnungskapelle und eines Schabbat Gottesdienstes in der Synagoge Rykestraße.

Und was mir besonders am Herzen liegt: Jeder Mensch findet bei uns ein Gesprächsangebot in Glaubensfragen vor. Die alte, im Osten durch zwei Diktaturen bedingte Trennung von „Drinnen“ und „Draußen“, Kirche und Welt, Religion und Gesellschaft hat nun endlich die Chance überwunden zu werden. Und jedem erneuten Versuch, Religion zur „reinen Privatsache“ zu erklären und damit faktisch aus dem öffentlichen Bewusstsein zu verbannen, kann ich mich nur entgegenstellen. Denn hier wird, nicht selten im Namen der Toleranz, genau das Gegenteil dessen praktiziert: Wer sich an religiösen oder kulturellen Symbo-len stört, handelt zutiefst intolerant. Der kleinkarierte Kopftuchstreit in Europa wie auch das peinliche Ablegen der Bischofskreuze durch Marx und Bedford-Strohm am Tempelberg zeigen die Auswüchse eines verkrampften Umgangs mit Religion, die ja ihrem Wesen nach vielfältig ist und seit jeher von Vielfalt lebt.

Dabei gerät mein Anspruch, Seelsorger für alle zu sein, mitunter in eine Spannung zu meinen eigenen Befindlichkeiten: Drei Tage vor Weihnachten bekam ich einen anonymen dienstlichen Anruf. So etwas war mir noch nie passiert. Die Anruferin fragte, ob in unserer Kirche „ein Ausländer wohne“. Sie wollte Heilig Abend gern in die Kirche kommen, aber nun hätte sie Angst. Da sie nicht bereit war, ihren Namen zu nennen, bekam sie von mir keine Auskunft. Statt dessen schrieb ich an die Adresse ihres Telefonanschlusses einen Brief. Darin äußerte ich meine Irritation über die Art des Umgangs mit mir und kündigte meinen Besuch für den 23.12. um 15.30 Uhr an. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass mir die Tür geöffnet würde. Aber man erwartete mich schon. Der Tisch war gedeckt und die ganze Familie anwesend. Eine Stunde haben wir miteinander geredet. „Der Mann in der Kirche ist vor den Leuten geflohen, vor denen Sie Angst haben.“ Am Ende fand die Schwiegertochter es gut, dass wir ihn aufgenommen haben, ihr Mann war gefühlsmäßig weiterhin ablehnend, die Mutter entschuldigte sich für den anonymen Anruf und kündigte an, Weihnachten nicht in die Kirche zu kommen, aber wegen ihrer Angstzustände einen Arzt aufzusuchen.

Welche Schlüsse darf ich aus dieser Begegnung ziehen? Als Seelsorger konnte ich hier vielleicht einen kleinen Beitrag zu einer großen Aufgabe der Kirchen leisten: nämlich einen möglichst breit angelegten Diskurs zu etablieren und zu moderieren, auch mit solchen Strömungen, die ich nicht mag. Dabei kann ich meine eigenen Positionen durchaus einbringen, ohne sie zu verabsolutieren. Dogmatismus und Ideologie halte ich nicht für geeignet, andere mit an den Tisch zu holen. Aber wir brauchen eben auch die anderen, wenn wir den Zusammenhalt dieser Gesellschaft erhalten wollen. Ignorieren oder verteufeln – beides würde die Radikalen nur stärken. Argumenten sind sie dagegen weniger gewachsen. Das macht Mühe, aber es lohnt sich.

Für Außenstehende ist es manchmal nicht klar, wofür die Evangelische Kirche steht. Aber das hängt damit zusammen, dass wir eben keine politische Partei sind und schon gar nicht mit einer Stimme sprechen. Und darin sehe ich eine Stärke. Ich bin auch Seelsorger derer, denen ich politisch niemals folgen würde.

Und ich bin lernfähig. Als Anfang des Jahres Glyphosat in aller Munde war und ich mit der Forderung nach einem Verbot auf unseren Gemeindeäckern konfrontiert wurde, habe ich die Beteiligten und Experten verschiedener Coleur zu einem Abendessen eingeladen. In der Kirche von Steffenshagen habe ich sie alle bekocht und miteinander ins Gespräch gebracht: Bio- und konventionelle Landwirte, Umwelt- und Agrarwissenschaftler. In die Einladung hatte ich geschrieben, es ginge mir darum, von den Sorgen der jeweils anderen zu erfahren, und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Ich persönlich hätte ein zwar Glyphosat-Verbot befürwortet. Aber an diesem Abend habe ich erst mal verstanden, in welcher Lage sich unsere Landwirte befinden und an welchen Fronten sie ums Überleben ihrer Familienbetriebe kämpfen. Das hat mich nachdenklich gemacht.

„Alltag eines Pfarrers auf dem Land“ - einen kleinen Ausschnitt daraus habe ich Ihnen gezeigt, exemplarisch und dabei höchst subjektiv. Aber so oder so ähnlich sieht er für mich aus, und nun bin ich natürlich gespannt auf Ihre Wortmeldungen und freue mich auf eine spannende Diskussion. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.