Mitglieder des Kirchengemeinderates 2017-2022


Iris Begall
Christoph von Brandenstein
Ursula Brüsehaber
Brunhilde Eickhoff
Gabriele von Jeinsen
Marco Jürß
Katrin Lampen
Heidrun Naethbohm
Rita Pentzin
Brigitte Ritter
Dirk Rowolt
Christian Serowy
Gunda Steinbach
Thomas Uplegger

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Jeden Sonntag 14.00 Uhr für die Werte Europas auf die Straße gehen:
In Rostock am Universitätsplatz gegenüber dem Hauptgebäude.
www.pulseofeurope.eu

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Im Folgenden finden Sie einen offenen Brief von Pastor Kai Feller vom 8. März 2014
als Reaktion auf einen Friedensaufruf der Evangelischen Kirche in Deutschland
zur Annexion der Autonomen Republik Krim durch die Russische Föderation.


Sehr geehrter Herr Brahms,
mit Interesse habe ich Ihre Äußerungen zur bevorstehenden Annexion der Krim gelesen.

Auch ich halte die Versetzung der Ukrainischen Streitkräfte in Gefechtsbereitschaft für einen nicht weiterführenden Schritt. Anderseits weiß auch jeder, aus welcher Ohnmacht heraus dieser symbolische Schritt unternommen worden ist. Der verfassungsmäßige Auftrag einer Armee besteht eben darin, die territoriale Integrität ihres Staates zu verteidigen, sonst bräuchte man keine Armee.

Was mich wundert, ist die von Ihnen vorgetragene Alternative zwischen Gesprächen und militärischer Auseinandersetzung. Dies trifft auf jeden militärischen Konflikt zu, nur auf diesen nun gerade nicht. Denn es denkt überhaupt niemand an eine militärische Auseinandersetzung, und Gespräche werden von Putin verweigert, weil er die vom ukrainischen Parlament gewählte Regierung gar nicht anerkennt.

Der frühere Außenminister Tschechiens Karel Schwarzenberg hat dieser Tage mit Blick auf die Krim daran erinnert, wie die Deutsche Wehrmacht 1938 das mehrheitlich von Deutschen bewohnte Sudetenland annektierte.* Auch damals handelten die „Konfliktparteien“ nicht auf Augenhöhe, weshalb sich militärische Auseinandersetzungen wie Gespräche gleichermaßen erübrigten.

Die Annexion der Krim erfolgt vor den Augen der Welt ohne Krieg, und es gibt sehr wohl Sieger und Verlierer. Niemand kann den mittlerweile mächtigsten Mann der Welt daran hindern das Völkerrecht zu brechen, die Ukrainische Armee nicht und die Evangelische Kirche in Deutschland auch nicht. Für welchen Frieden also, sehr geehrter Herr Brahms, möchten Sie sich auf der Krim noch einsetzen?

Erstmals seit Ende des zweiten Weltkrieges werden in Europa Staatsgrenzen einseitig verschoben. Dies geschieht unter Ausnutzung der wirtschaftlichen und politischen Krise eines abhängigen Staates. Wollen Sie in dieser Situation tatsächlich dazu aufrufen, „für keine Seite Partei“ zu ergreifen? Sind die Grenzen zwischen Recht und Unrecht beliebig verschiebbar, weil Staatsgrenzen es auch sind?

Über den gegenwärtigen Konflikt hinaus befürchte ich, dass eine Hinnahme des Völkerrechtsbruchs heute entsprechende „Konfliktlösungen“ in Zukunft befördern und den Frieden damit nachhaltig gefährden wird. Deshalb appelliere ich an Sie und die EKD, beim Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft für die Akzeptanz von Sanktionen gegen die Verantwortlichen in Moskau zu werben.

Wir brauchen nicht vom Frieden zu reden, wenn wir nicht bereit sind, Unrecht beim Namen zu nennen. Wenn wir wirtschaftliche Interessen dem Völkerrecht überordnen, werden wir langfristig auch der Wirtschaft schaden, deren globale Entwicklung von der demokratischen Selbstbestimmung der Völker inklusive der dazugehörigen Minderheitenrechte abhängt. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen, kollegialen Grüßen
Kai Feller


* http://www.novinky.cz/domaci/329113-putin-se-chova-jako-hitler-kdyz-chtel-obsadit-pohranici-tvrdi-schwarzenberg.html


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Sicherung des Chorschlusses der Kirche Steffenshagen

Die Baumaßnahme ist in die Prioritätenliste des Kirchenkreises Mecklenburg aufgenommen worden. Angesichts des ansprechenden Einbaus der neuen Gemeinderäume in die Kirche dürfen die notwendigen Sicherungsarbeiten am Dachstuhl des Chores nicht in Vergessenheit geraten. Die Voraussetzungen hierfür wurden seinerzeit geschaffen, indem der komplette Dachraum von altem Baumaterial, Unrat und Taubenkot beräumt wurde. Ein Holzschutzgutachten wurde beauftragt. Sehr deutlich sind bereits Verformungen der Mauerkrone auf der Südseite zu beobachten. Dies sind bereits Hinweise, dass es Lastumlagerungen gegeben haben muss. In erster Linie werden Zimmererarbeiten anfallen, die den Dachstuhl wieder vollständig ertüchtigen. Die Kosten sind mit 36.413 Euro veranschlagt, davon hat der Evangelische Kirchenkreis Mecklenburg 16.413 aus Patronatsmitteln des Landes Mecklenburg Vorpommern bereit gestellt. Die übrigen 20.000 Euro muss die Kirchengemeinde selber aufbringen. Die Maßnahme ist eine statisch notwendige Sicherung der 700 Jahre alten Bausubstanz. Der Auftrag zur Ausführung der Arbeiten ist bereits erteilt.

Für Spenden in jeder Höhe sind wir dankbar:
IBAN DE63130700240200190708 Deutsche Bank Rostock
Kontoinhaberin: Kirchgemeinde Steffenshagen-Retschow
Verwendungszweck: Kirche Steffenshagen

Spendenbescheinigungen für das Finanzamt schicken wir Ihnen bei Angabe Ihrer Adresse gerne zu.

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Sicherung des Dachstuhles der Retschower Dorfkirche

Der dritte Bauabschnitt zur statisch notwendigen Sanierung des Dachstuhls mit einem Volumen von EUR 130.000 ist abgeschlossen. Die Marlies Kressner Stiftung in Wolfsburg hat 15.000 Euro beigesteuert. Der Retschower Kirchbauverein 10.000 Euro. Auch der Evangelische Kirchenkreis Mecklenburg beteiligte sich mit Patronatsmitteln des Landes Mecklenburg Vorpommern in Höhe von 50.000 Euro. Die Kirchengemeinde brachte Eigenmittel in Höhe von 20.000 Euro zur Gegenfinanzierung auf. Allen, die dazu beigetragen haben, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Für Spenden in jeder Höhe sind wir auch weiterhin dankbar:
IBAN DE63130700240200190708 Deutsche Bank Rostock
Kontoinhaberin: Kirchgemeinde Steffenshagen-Retschow
Verwendungszweck: Kirche Retschow

Spendenbescheinigungen für das Finanzamt schicken wir Ihnen bei Angabe Ihrer Adresse gerne zu.